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Rezension: Johann Joachim Quantz Flute Concertos

"Der Geist ist leicht zu überzeugen, wenn das Herz gerührt ist."  Friedrich II., der Große (1712 - 1786)

Die Aufnahmen der Flötistin Mary Oleskiewicz und dem Ensemble Concerto Armonico unter der Leitung von Miklós Spányi entstanden nach eingehender Recherche der Aufführungspraxis in Sanssouc. Hier waren Fortepiano und Fagott obligatorisch Bestandteil der Basso­Continuo­
Begleitung.

Über den Ungarn Spányi wird man im Begleitheft kurz aufgeklärt. Aufklärung erfährt man auch über Mary Oleskiewicz und das Conterto,  Armonico Budapest.

Der Barockmusiker Johann Joachim Quantz (1697-1773) stellte sich als der innovativste und produktivste Komponist und Instrumentenhersteller in Sachen Flöte heraus. Hauptveranstaltungsort für seine Konzerte war der Königliche Palast von Sanssouci. Auftraggeber war Friedrich der Große, der bekanntermaßen selbst Flöte spielte und auch komponierte.

Fast 300 Flötenkonzerte stammen aus der Feder von Quantz. Auch die vier hier erstmals eingespielten Flötenkonzerte, die über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten entstanden, zeigen die große technische Vielfalt dieses feinsinnigen Künstlers.

Während ich die CD hörte, schaute ich mir einen Bildband  über Schloss  Sanssouci und hatte den Eindruck, dass durch die Klänge den Fotos Leben eingehaucht wird.  Eine bemerkenswerte Erfahrung.

Empfehlenswert.

http://www.naxos.de/


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